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toljaafanasevxi7
30.07.2026 16:06:55 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert SCHUHE:   Vielen Dank für den tollen Tipp, das werde ich morgen Früh direkt mal ohne Handy ausprobieren!
vovasmirnovdb9132
30.07.2026 16:06:39 vovasmirnovdb9132 hat ein Thema kommentiert SCHUHE:   Servus! Das Problem kenne ich nur zu gut, das ging mir lange Zeit ganz genauso. Man wacht auf, schaut direkt aufs Handy, sieht tausend Nachrichten und zack – ist der Puls auf 180, noch bevor man überhaupt richtig angezogen ist. Was mir persönlich extrem geholfen hat, war der Tipp einer guten Freundin: Einfach mal die ersten zehn Minuten nach dem Aufwachen handyfrei bleiben und stattdessen den Tag ganz in Ruhe angehen. Ich blättere morgens zum Beispiel ganz gerne mal auf Horoskop morgen und schaue kurz rein, was die Sterne für den Tag parat halten. Das ist für mich inzwischen ein richtig schönes kleines Ritual geworden, das mir hilft, den Tag mit einem Schmunzeln und etwas mehr Neugier zu starten, anstatt gleich an die Arbeit zu denken. Probier einfach mal aus, was dir guttut, manchmal sind es wirklich die kleinen Dinge, die den Kopf frei machen!
toljaafanasevxi7
30.07.2026 16:06:11 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert SCHUHE:   Moin zusammen! Ich habe in letzter Zeit echt das Problem, dass ich morgens schwer aus dem Bett komme und irgendwie schon gestresst in den Tag starte, bevor der Kaffee überhaupt durchgelaufen ist. Früher war mir das total egal, aber mittlerweile merke ich einfach, dass meine Laune in der Früh oft den ganzen Tag bestimmt. Habt ihr vielleicht ein paar Tipps, wie man entspannter aufwachen kann oder ob bestimmte Morgenrituale wirklich helfen? Ich habe schon überlegt, ob es Sinn macht, sich morgens direkt ein paar motivierende Gedanken oder Impulse zu holen, um den Kopf frei zu kriegen. Wie macht ihr das eigentlich, habt ihr da ein paar Tricks auf Lager?
acklackburn
30.07.2026 11:14:03 acklackburn hat ein Thema kommentiert Hochzeit richtig festhalten:  That's a fantastic topic! Getting those perfect wedding photos and videos is so important for preserving such a special day. I've actually been spending a bit of my downtime lately playing Drive Mad – it's surprisingly addictive, a great way to unwind. But seeing your post reminds me of the real art involved in capturing those precious moments. Do you have a favorite photo or video style that you think really brings a wedding to life?
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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07.05.2011  |  Kommentare: 0

Die Qual, eine Frau zu sein

Die Qual, eine Frau zu sein
Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Dem Mann treu zu dienen, rein und unschuldig zu sein, nichts zu empfinden?

Die grausame Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung, verharmlost auch "Beschneidung" genannt, soll diese falschen Tugenden gewährleisten.

Pro Tag werden run 6000 Mädchen beschnitten, die meisten davon in Afrika. Weltweit leben schätzungsweise 100 bis 140 Millionen Frauen mit den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung. Sie empfinden nichts oder nur Schmerzen beim Sex, müssen mit schwerwiegenden psychischen und physischen Problemen, die durch das Trauma der Verstümmelung entstanden sind, leben. Auch in Asien ist die Praxis verbreitet, die Datenlage jedoch sehr mangelhaft.

Unvorstellbarer Schmerz

Als Säuglinge, Kleinkinder oder im Teenageralter werden die Mädchen in einer grausamen Zeremonie ihrer sensiblen Geschlechtsteile entledigt. In Afrika gibt es einen eigenen Berufszweig, meistens sind es hoch angesehene Frauen, die diese qualvolle Verletzung durchführen. Dabei verwenden sie Rasierklingen, Messer oder Steine. Desinfektions- und Betäubungsmittel werden nicht eingesetzt. Man mag sich die Schmerzen, die den Mädchen dabei zugefügt werden, gar nicht vorstellen. Viele werden dabei ohnmächtig oder sterben.

Die Art der Beschneidung variiert von Land zu Land. Während in manchen Ländern „nur“ die äußerlich sichtbaren Teile der Klitoris teilweise oder vollständig entfernt werden, werden in anderen zusätzlich die inneren und/oder äußeren Schamlippen entfernt. Eine besonders grausame Praxis ist die „Infibulation“. Dabei werden die äußeren Genitalien teilweise oder vollständig abgeschnitten und nur eine minimale Öffnung für den Austritt von Urin und Menstruationsblut übrig gelassen. Das Wasserlassen und die Periode werden danach zur Qual, beim Sex muss die Öffnung jedes Mal neu aufgeschnitten werden, wenn sie sich durch die Penetration nicht weit genug öffnen lässt. Besonders gefährlich ist eine Geburt, die nicht selten zum Tod von Mutter und/oder dem Kind führt.

Kein religiöser Ursprung


Die Gründe für die weibliche Genitalverstümmelung liegen nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen oder behauptet wird, in der Religion. Obwohl hauptsächlich in muslimischen Kulturen praktiziert, gibt es keine Passage im Koran, die die Verstümmelung weiblicher Geschlechtsorgane vorsieht. Vielmehr handelt es sich dabei um ein kulturelles Ritual, hervorgegangen aus patriarchalen Gesellschaftsstrukturen, die die Frau als minderes Wesen, das dem Mann unterstellt ist, betrachten. Sie soll keine Lust empfinden, denn sie soll rein und unschuldig bleiben. An Sex darf sie keinen Gefallen finden, sie könnte ihrem Mann untreu werden. Deshalb wird ihr die Libido genommen.

Von eigener Mutter verraten


Zusätzlich zum Schmerz und der Ohnmacht, kommt das Gefühl, verraten worden zu sein: Von der eigenen Mutter, die selbst durch diese Tortur ging und nun ihre Tochter dasselbe durchleiden lässt. Oft wird der Mangel an Bildung dafür verantwortlich gemacht, doch fühlt eine Mutter nicht, dass es falsch ist? Für uns Europäerinnen wäre es nicht vorstellbar, die eigene Tochter so leiden zu lassen.

Interview mit Betroffener

Die-frau.at hat mit einer Betroffenen gesprochen: Ethenesh Hadis, Leiterin der African Women Organisation in Wien, ist selbst Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung, im Fachjargon Female Genital Mutilation (FGM) genannt. Im Alter von nur 45 Tagen wurden ihr die äußeren Schamlippen entfernt. Ethenesh ist verheiratet, hat Kinder. Bei der Geburt gab es keine Komplikationen, doch beim Sex fühlt sie nichts. Einen Orgasmus durfte sie also nie erleben, durfte niemals spüren, wozu ihr Körper in der Lage wäre.

Seit 19 Jahren lebt sie nun schon in Österreich und kämpft gegen die grausame Praxis der Verstümmelung. Wie kann sie Betroffenen helfen? „Aufklärung und Information sind das Wichtigste. Wir versuchen die Menschen in den Communities zu erreichen, um sie darüber aufzuklären, dass diese Praxis nur Negatives bringt.“

Sex als Tabuthema

Doch noch immer trauen sich die Frauen nicht, darüber zu sprechen. Denn Sex und alles was damit zu tun hat, ist ein Tabuthema. „Wir reden hier aber nicht nur über die Beschneidung, sondern grundsätzlich über alle Themen, die für eine erfolgreiche Integration wichtig sind. Dem Thema Beschneidung nähern wird uns sehr vorsichtig.“

Das größte Problem in Afrika ist, dass es einen Mangel an Informationen gibt. Das Thema Sex wird dort noch stärker tabuisiert als in den afrikanischen Communities in Europa. „Doch gerade darüber zu sprechen, ist entscheidend für Aufklärung. Es ist nicht ausreichend, Gesetze zu erlassen und zu kriminalisieren. Die Menschen müssen lernen, dass es falsch ist, und sie müssen davon überzeugt werden, dass diese Tradition die Mädchen in vielerlei Hinsicht schädigt. Schließlich handelt es sich um eine tief verwurzelte, Jahrtausende alte Tradition, die so viele Generationen überdauert hat. „Solche Werte zu verändern passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Es ist ein lange andauernder Prozess.“ Die größte Angst, die die Menschen haben, ist die soziale Ausgrenzung. „Meine Tochter wird keinen Mann finden, der sie heiratet, wenn sie nicht beschnitten ist“, bekommen wir oft zu hören, so Hadis.

Dabei ist es besonders wichtig, den Mann, als Oberhaupt der Familie, zu überzeugen. „Wenn du einen Mann veränderst, dann veränderst du die gesamte Gesellschaft. So ist es bei uns in Afrika. In China ist es anders, da heißt es: Belehrst du eine Frau, belehrst du die ganze Familie“, erklärt Hadis.

FGM in Österreich


Ob in Österreich die Praxis durchgeführt wird, kann sie nicht genau sagen, denn es gibt keine konkreten Beweise. Vor einigen Jahren hat sie jedoch mit Hilfe der Zeitschrift „Profil“ einen Fall aufgedeckt, bei dem ein Wiener Arzt einer Beschneidung zugesagt und vorbereitet hatte. Schätzungen zufolge leben ca. 8000 Opfer weiblicher Genitalverstümmelung in Österreich, die meisten von ihnen wurden in ihren Herkunftsländern beschnitten. Einer Studie aus dem Jahr 2000 zufolge, haben 30 Prozent der in Österreich lebenden Eltern mit afrikanischer Herkunft bereits FGM bei ihren Töchtern durchgeführt oder planten, dies zu tun.

Andere schmerzhafte Traditionen

Hadis ist überzeugt, dass diese Praxis eines Tages ein Ende haben wird. Ihr ist jedoch auch wichtig, auf die vielen anderen schmerzhaften Traditionen hinzuweisen, wie zum Beispiel Kinderheirat oder körperliche Verunstaltung aus ästhetischen Gründen, die in Afrika und anderen Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt werden. All diese Traditionen beeinträchtigen nicht nur den einzelnen Menschen, sondern die Entwicklung eines ganzen Landes. Afrika wäre heute vielleicht kein Entwicklungsland, wenn Frauen nicht durch Verstümmelung und Unterjochung ihrer Entwicklungsfähigkeit beraubt würden. Schmerzhafte Traditionen ermöglichen keine Weiterentwicklung, Produktivität oder Bildung. Sie führen zu Rückschritt, Isolation und Unfähigkeit, denn sie erlauben dem Menschen nicht, sich frei zu entfalten.

Foto: Steve Evans
 
(MF, SB)



 

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