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jesekec515
16:15 jesekec515 hat ein Thema kommentiert Extravagantes, edles Brautkleid gesucht:  Hallo zusammen! Bei der Bewertung einer Online-Plattform schaue ich zuerst, ob die wichtigsten Informationen schnell zu finden sind. Gerade bei Glücksspielangeboten sollten Teilnahmebedingungen, Altersbeschränkungen und Hinweise zu möglichen Verlusten verständlich erklärt werden. Bei Casino Kassel würde ich mir deshalb zunächst einen Überblick über die verfügbaren Informationen verschaffen. Anschließend wäre für mich entscheidend, wer hinter der Website steht und ob der Betreiber in Deutschland offiziell zugelassen ist. Eine ansprechende Gestaltung allein sagt schließlich wenig über die Seriosität eines Dienstes aus. Auch die Möglichkeiten, persönliche Spielgrenzen festzulegen, würde ich bei meiner Einschätzung berücksichtigen.
volohovicc
12:50 volohovicc hat ein Thema kommentiert Artgerechte und natürliche Hundeernährung:  Mich haben ausländische Anbieter immer abgeschreckt, deshalb spiele ich nur noch beim lizenzierten Casino Lugano. Die Live-Dealer Tische sind wirklich beeindruckend und bringen echtes Flair nach Hause. Wenn man über lugano casino einsteigt, merkt man direkt den hohen Schweizer Sicherheitsstandard. Alles wird transparent in echten Franken abgerechnet. Ich hatte richtig Glück beim Roulette und der gesamte Gewinn wurde mir ohne lästige Rückfragen sofort auf mein UBS Konto ausbezahlt. Wirklich extrem seriös.
volohovicc
12:29 volohovicc hat ein Thema kommentiert Arbeit oder Prostitution?:  Als Basler kenne ich das echte Grand Casino natürlich bestens, aber die Online-Version ist für den Alltag einfach praktischer. Ich habe mich gestern über Grand Casino Basel angemeldet und direkt mit TWINT mein Konto in Schweizer Franken aufgeladen. Die Plattform läuft super stabil und bietet genau die Spiele, die man auch aus dem echten Casino am Flughafen kennt. Meinen kleinen Gewinn vom Blackjack habe ich mir sofort auf mein Konto bei der Basler Kantonalbank überweisen lassen. Absolut seriös und extrem schnell.
saress
07:27 saress hat ein Thema kommentiert World Press Photo 2009:  Neulich wollte ich meine Notizen über digitale Werbeaktionen ergänzen. Bei der Suche nach Beispielen begegnete mir spinbetter bonus. Ich beschäftigte mich mit dem Thema der Spinbetter-Promotionen und achtete auf mögliche Einschränkungen. Für meinen Vergleich waren die Bedingungen interessanter als auffällige Werbeversprechen.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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30.06.2011  |  Kommentare: 0

Wienerlied Reloaded

Wienerlied Reloaded
Auf Ernst Moldens „Es Lem“ feiert das Wienerlied fröhliche Urständ

Der Wiener Dialekt ist nicht eben dafür bekannt, besonders salonfähig zu sein – was ihm aber zuverlässig innewohnt, ist eine ganz eigene Poesie, wenn es darum geht, Zustände, Örtlichkeiten und Gefühlswelten zu beschreiben. Einer, der dieses Idiom fließend spricht, ist der Wiener Liedermacher Ernst Molden, der auf seiner inzwischen bereits zehnten Platte „Es Lem“ Alltagsgeschichten auf gut Wienerisch erzählt – mit schrammeligen Wehmut-Sounds unterlegt und zur Perfektion gebracht.

Das Prädikat „Leonard Cohen Wiens“, das ihm einst im Falter zugeschrieben wurde, könnte passender nicht sein – wer sommerlich-fröhlichen Plätscher-Pop sucht, wird mit Molden sein Glück nicht finden. Ein solcher Zugang wäre zur Beschreibung von Wiener Lebenswelten allerdings auch denkbar ungeeignet, denn wie heißt es so schön in „Es Lem“, dem Auftakt-Track des aktuellen Albums: „Da Wind is a Wiena, er raunzd in de Baam ...“

Kleine Sentimentalitäten, so larmoyant wie charmant aneinandergereiht, bilden bei Molden das Mosaik einer Stadt und ihrer Bewohner – Wiedererkennungswert garantiert. Hier hat ein jeder sein „Binkal“ zu tragen, doch der Auftrag, das Beste daraus zu machen, wird zum hedonistischen Aufruf: „Ollas kennd es ledsde Moe sei / drum soed ma se s uandlech gem.“ – „Get it while you can“ auf Wienerisch, sozusagen.

Sehr berührend auch Moldens Ungläubigkeit dem eigenen Glück gegenüber: „So a leiwaunde Frau deafs fia mi goa ned gem.“ Doch es gibt sie – und nicht nur dieser Umstand nährt die große Hoffnung, dass alles gut, alles besser wird: „Wos d heid no ned glaum kaunsd / wiad muang scho da Foe sei."

Versatzstücke der Lebensfreude sind bei Molden das täglich Brot – so auch in der Ballade „Bundesbod“, die inhaltlich an frühere Molden-Lieder erinnert, wie etwa „Langer Tag am Wasser“ aus der prä-dialektalen Phase. Molden zelebriert da wie dort das genüssliche Liegenbleiben in großer Hitze, das Nicht-Verschwenden von Energie, den Genuss kleiner Freuden.

Rockiger geht es in „Beag aus Mist“ zu, wo er musikalisch Stadlauer Missstände umkreist. Doch auch die Notwendigkeit eines hin und wieder fälligen Tapetenwechsels kommt auf „Es Lem“ zum Ausdruck, wenn er in „Neiche Wohnung“ den Zauber besingt, der jedem neuen Anfang innewohnt, und philosophisch bemerkt: „En an neichn Fluss faungsd leichd an neichn Fisch.“

Die Liebe zum Kleinbürger-Milieu und zu den weniger Begünstigten, die im Leben nicht auf die Butterseite gefallenen sind, klingt bei Molden nicht zum ersten Mal aus jedem Wort – zum Beispiel in „74 A“. Er ist ein Beobachter, der nicht urteilt, ein Flaneur zwischen Flaktürmen, Beserlparks und Zinshäusern, ein Sammler in Wien herumfliegender Eindrücke. Er ist einer, der liebt, was er täglich sieht – auch die gescheiterten Existenzen.


Generell hat das Vertraute, das Bekannte bei Molden einen Wert, der weit darüber hinausgeht, was gemeinhin als erstrebenswert gilt. So gibt er in „I dadad schbüün“ dem Musizieren für das geschätzte Gegenüber den Vorzug vor dem Renommee eines hypothetischen Auftritts im Ernst-Happel-Stadion. In „Schlochdhausgossn“ schlägt er dann mit seiner Kritik an der kapitalistischen Konsumgesellschaft in die gleiche Kerbe, wenn es heißt: „I siech an Haufm Leid / wo einegee wos kaufm / wos dahaam scho kaan mea freid.“

Molden propagiert den Gegenentwurf: Genügsamkeit, Zufriedenheit und Achtsamkeit – ob in „Joe Zawinul Park“, wo er die Liebste trifft, um mit ihr am „Banggal“ zu sitzen oder am Hameau, wo seine Einstellung gegen Ende sogar zen-buddhistisch anmutet: „Am Aunfaung schded oes imma offm / am Schluss bisd daun söba gean zua / dazwischen gib ocht sunst isa vuabei / da Bunkt wos das findsd dei Rua.“ Schöner kann man den Aufruf, in seiner Mitte zu ruhen und im Augenblick zu leben, nicht formulieren – und damit schließt sich der Kreis, der am Anfang des Albums eröffnet wurde. Wenn die letzten Töne von „Hameau“ verklingen, so ist eines klar: Molden did it again. Er hat das Wienerische mit dem ihm eigenen Schmäh und Charme wieder eine Platte lang salonfähig gemacht.

„Es Lem“ ist ein vor Herzblut triefendes Album, ein echtes Gustostückerl für Wien-Fans, für H.C. Artmann-Kundige und Austropop-Übersättigte. Eine Platte, die bei aller Melancholie optimistisch stimmt. Und die allen Grund zur Vorfreude auf den nächsten potentiellen Geniestreich aus dem Hause Molden bietet: eine für den Herbst angekündigte neue Coverversionen-Sammlung unter dem Namen „Weidafoan.“ Wenn die nur halb so viel Genialität in sich birgt wie das Prequel „Foan“, auf dem Molden von Nick Cave bis Johnny Cash, von Bob Dylan über Tom Waits bis Hank Williams alle Altmeister von Rang und Namen auf Wienerisch coverte, so hat dieses Wiener Madl hier a Riesnfreid.


Text: Daniela Herger (dh)



Bilder: © Magdalena Blaszczuk (monkey.music)


 

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